Zwei Jahre des Grauens

Ich heiße Tara, bin 22 Jahre alt und wohne in London. In dieser Geschichte möchte ich euch erzählen was ich in den zwei Jahren meiner Entführung alles erleben musste. Dies soll jetzt nicht so sein das das ich von allem und jedem Mitleid bekomme, sondern ich möchte nur alldenjenigen Mut machen ihr Leben weiter zu leben so wie sie es davor auch gemacht haben ohne Einschränkungen, denn ihr solltet euch wegen so etwas nicht aus der Bahn werfen lassen, so ein Mensch der so etwas tut ist grauenvoll und darf euch nicht beherrschen. 

In meiner Entführungszeit habe ich mir immer folgende Sätze gesagt:“ Du schaffst das. Habe Mut. Halte durch. Alles wird wieder gut werden. Es geht vorbei.“   Wen ihr es damit versucht werdet ihr es bestimmt leichter schaffen. Lasst die Schmerzen möglichst nicht an euch ran, versucht sie zu verstecken.

Wie alles Anfing

Ich war auf dem Weg zur Schule. Auf dem Weg dahin bemerkte ich das mich ein Lieferwagen verfolgte, dass bemerkte ich daran das er langsam und immer hinter mir fuhr, die gesamte Zeit in London. Während ich so fuhr gingen mir einige Fragen durch den Kopf: `Warum verfolgt er mich? Was macht er hier? Hat der jenige Probleme? Was hat er vor? Ist der krank? ` Auf einer bestimmten Strecke, die gerade einmal 500 Meter lang war, stand eine Ampel, die sowie immer wenn ich hier lang fahre auf rot schaltet. Anscheinen wussten sie nur den Weg nicht, da sie ausstiegen und mich nach den Weg nach einer Sehenswürdigkeit Londons fragten, Auf einem sehr Ausländisch klingenden Englisch, doch ich sollte mich täuschen und mit meinen verrückten Fragen recht behalten. Denn schon wenige Sekunden später wusste ich nicht mehr was los ist. Das einzige an das ich mich erinnern konnte war, dass ich gefesselt in einem Lieferwagen lag und wir 2 Stunden nach Brighton gefahren sind. Sie fesselten mich an den Händen, diese waren auf dem Rücken, an den Füßen, welche mit den Händen verbunden wurden, und verbunden mir die Augen mit einem Schal. Meinen Mund stopften sie mir mit einem Stück Tuch und banden es mit einem weiteren Tuch, welches durch den Mund hinter meinen Kopf führte, fest.

Die ersten zehn Tage

Als wir in Brighton ankamen verschlossen sie das Beton Tor, welches den Hof von der Stadt abtrennt. Die beiden Männer entfernten sich vom Lieferwagen und kamen kurz darauf wieder. Sie zogen mich an den Haaren ins Haus, wo sie mich in ein Bett legten und mich entfesselten, bis auf meine Augen, darauf wurde ich auch gleich wieder in ein sehr enges Kleidungsstück gezwungen, es schien ein Korsett zu sein. Ich traute mich nicht zu bewegen, es ging eigentlich auch gar nicht, denn ich bekam gerade einmal so Luft und ich dachte schon dort, das sie es nicht mehr enger Stellen können, doch ich täuschte mich, den zu dieser Zeit damals trug ich eine S und in der Zeit dort war ich irgendwann so dünn das ich Dieses Korsett von einem Schneider auf eine sehr kleine Größe geschneidert bekam, aber es wurde immer kleiner gemacht, sodass ich auch immer schön eng geschnürt war und Angst hatte das ich sterben müsse.

Am zweiten Tag bekam ich auch schon einen Zettel vorgelegt, den ich unterschreiben sollte, ich weigerte mich, doch schon kurze Zeit später bereute ich es protestiert zu haben und unterschrieb unfreiwillig und sehr grauenvoll, ich sah schließlich vor lauter schmerzen nichts mehr, ich weinte, `kurz davor´, nachdem ich protestierte traten sie mir in den Bauch, schlugen auf meine Kopf ein, es war grauenvoll, so etwas möchte ich niemanden wünschen und ja ich dachte immer noch schlimmer kann es nicht mehr werden.

Am dritten Tag weckte mich der eine zog mein Rock hoch, der war mit dem Korsett verbunden und Vergewaltigte mich. Ich schrie. Versuchte mich zu wehren. Doch nichts half. Ich musste es über mich ergehen lassen. 

Am vierten Tag weckte mich der andere Mann und tat das gleiche.

Jeder weitere Tag war genauso schrecklich. Sie traten, schlugen mich, schrien mich an und es wurde noch schlimmer.

Am sechsten Tag stand die Polizei vor der Tür. Sie suchten mich! Der eine ging zur Tür, der andere blieb bei mir und hielt mir den Mund zu, ich versuchte zu schreien, doch sie hörten mich nicht. Mit aller Kraft, die ich nach fünf Tagen nichts zu esse hatte, versuchte ich mich loszureißen doch es brachte nichts. Die Polizisten fragten zwar was drin los sei doch er sagte nur, dass sein bester Freund mit seiner Freundin einen Streit habe und er sie jetzt versuche durch festhalten zu beruhigen und es ihr zu erklären, warum er ihr fremd gegangen ist. Es stimmte nicht. Ich schrie um Hilfe. Doch er sagte wieder  nur, dass die beiden schon klar kämen und so gingen die Polizisten wieder, ohne mich.

Zu Verkaufen

„Zu Verkaufen“ stand auf einem Zettel, an diesem Tag hatte ich die Hoffnung, dass mich jemand finden würde, doch es fand mich niemand. Es gab mir wieder das Gefühl das mich niemand vermisste, auch nicht mein Freund Benett. Doch ich sollte mich täuschen, es vermissten mich sehr, es wurde mit Hochdruck nach mir Gefahndet und Zeugenaussagegen wurden auf genommen, doch das half alles nichts, ich blieb verschwunden und musste 2 Jahre lang um mein Überleben kämpfen.

Nach drei Tagen klingelte das Telefon und es war ein Mann, der ein junges Mädchen suchte, mit dem er alles machen konnte was er wollte, von schlagen, anschreien, sorgen erzählen bis zum  Befriedigen an diesem. Die beiden waren überzeugt, dass dieser Mann ein guter erster Kunde war. Sie sagten ihm aber auch das es mich nicht umsonst gäben würde, sondern 100€ für eine Stunde kostet. Er willigte ein. Am nächsten Tag 10:00 Uhr holte er mich von dort ab. Die beiden Entführer machten mir klar, dass es Konsequenzen  haben würde, wenn ich nicht das machen würde was von mir verlangt wird. Auch dem Herrn sagten sie es, das er Probleme haben wird sollte er die Polizei informieren.

Sie fesselten mich wieder und steckten mich in den Kofferraum, damit mich auch niemand sehen kann. Wir fuhren zu ihm nachhause, dort machte er mit mir Sachen, die ich für angenehm Empfand, da er mich nicht schlug oder anschrie, so wie die anderen. Er war eher zärtlich, er sah das ich schmerzen hatte und versorgte meine Wunden die bis dahin entstanden sind. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr zurück, doch ich musste. Es war soweit, ich musste wieder in das Horror Haus. Er legte mich vorsichtig in den Kofferraum und sagte mir, in einem angenehmen Ton, dass ich nichts erzählen soll, sondern einfach nur sagen, dass es in Ordnung war und dass ich es nie wieder erleben möchte. Ich nickte und weinte leise, er bemerkte es dennoch und sagte erneut zu mir, dass er es auch sehr toll fand und das er mich bald wieder einmal holen würde und sich dann wieder ganz liebevoll um mich kümmern würde.

Wir waren da. Ich bekam den ersten Schlag. Mitten in den Bauch und weitere folgten. Ich lag am Boden. Kraftlos. Mir wurde das Korsett wieder ordentlich zugezogen. Dann fragten sie ich wie es war und er sagte:“ Nächste Woche um dieselbe Zeit!“ Schon jetzt freute ich mich. Doch zwischen durch solle ich lernen, dass ich nichts Wert sei und ich es verdient habe hier zu sein.

Zwei Tage später war ich bei einem anderen der schlug mich, Vergewaltigte mich und schnürte das Korsett noch enger. Ich bekam fast gar keine Luft mehr. Nach nur drei Stunden reichte es ihm er schaffte mich zurück und beschwerte sich. Die Folge. Ihr wisst sie schon oder? Richtig ich bekam wieder Schläge in den Bauch, Tritte gegen den Kopf und weiter drei Tage Essens Verbot.

Der nette Mann vom ersten Mal holte mich wieder und gab mir zu essen und zu trinken. Ich flehte ihn an mich nicht wieder zurück zu schaffen, aber er tat es und ich  war wieder im Horror. Es bekamen die beiden mit was er mit mir tat und ich durfte ihn nie wieder sehen. Aber es folgten noch weiter Männer die mich schlugen anschrien, mich sexuell benutzten, mich für ihre schmutzigen und ekelhaften Fantasien benutzten. Jeden Tag aufs Neue. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nicht mehr. Ich versuchte mir mehrfach das Leben zu nehmen, doch sie kamen immer zu früh. Ich überlebte. Zwei Jahre in diesem Albtraum. Ich wollte ihn nicht wahr haben, doch er war wahr.

ZU VERKAUFEN

Wer?                        :   Unsere Tochter

Wo?                         :   Black Lion St 534   

    

     Was kann man mit

ihr machen?                  :    Was ihr wollt. Ist für alles zu haben

Meine Befreiung

Nach zweien Jahren war es endlich soweit. An diesem Tag war ich wieder einmal bei einem Mann, dieser war ebenfalls sehr nett, sowie der vom aller ersten Mal. Ich bat ihn damals die Polizei zu rufen, erst zögerte er einen Moment, doch als er mich ansah und sah wie abgemagert ich war, rief er doch die Polizei.

Ungefähr eine halbe Stunde später klingelte es an der Tür und es standen gefühlte 5000 Polizisten vor dieser, diese dachten das er der Entführer sei und wollten ihn fest nehmen, da kam ich, ich Knochen dazwischen und sagte, das es nicht er sei der mich Entführt habe, sondern zwei andere. Zuerst wollten sie es mir nicht glauben, doch dann fragten sie uns nach der Adresse und sie fuhren zusammen mit mir in die Black Lion St 534 und stürmten das Haus, welches dort steht und nahmen die beiden Männer fest.

Damals war ich gerade 18 geworden und dachte wirklich, so wie es mir von den beiden immer gesagt wurde, dass mich niemand braucht und auch mich niemand vermissen würde. Doch an diesem Tag, es war der 22. September, wurde mir klar des mein Freund, den ich mit 16 kennen und lieben gelernt habe, mich auch wirklich liebt, denn in den ganzen zwei Jahren, war er jeden Tag auf der Wache und hat gehofft das ich gefunden wurde.

Es war an diesem Tag eigentlich nur Zufall, dass er durch diese Straße gefahren ist, denn eigentlich verläuft sein Uni weg anders. Er sah die Polizei und ein Mädchen. Er war geschockt. Hielt an. Schaute ein weiteres mal hin. Und Tatsächlich, ich war es die er da sah. Ich, auf die er zwei Jahre lang gewartet hat und gehofft hat, dass sie noch lebt. Er rannte zu mir. Wollte mich umarmen, doch er wurde von der Polizei aufgehalten. Doch auch ich freute mich sehr ihn wieder zusehen und bat die Polizisten ihn zu mir zu lassen. Sie taten es. Wir standen bestimmt fast 10 Minuten so da. Ich weinte. Er weinte. Es waren Freuden Tränen.

Jetzt kam auch noch ein RTW (Rettungswagen), dieser untersuchte mich, genauer gesagt die Ärzte untersuchten mich. Anschließend brachte er mich in das Nuffield Healfth-Brighton Krankenhaus. Ich bat die Ärzte darum, dass mein Freund, Benett, mitfahren soll. Sie willigten ein.

Wie es weiter ging

Ich weiß noch, dass die beiden Männer eine Haftstrafe auf Lebenszeit bekamen, und ich und Benett sind nach 25 Wochen meines Krankenhaus Aufenthaltes erst zu ihm nachhause gefahren.

Zu meinen Eltern konnte ich nicht, sie waren gestorben. Nach und nach waren wir auch einmal bei all den anderen Verwanden von mir und ihm.

Mein Gewicht verbesserte sich stark, nach meiner Befreiung wog ich nur noch 35kg, starkes Untergewicht, mittlerweile wiege ich auch schon wieder 50kg, Normalgewicht.

Ich und Benett haben, als ich 20 geworden bin, geheitatet und sind jetzt auch zum ersten Mal Eltern.

1 Kommentar 13.1.18 13:54, kommentieren

Werbung


Schulzeit am G.-E.-Lessing-Gymnasium

Kurz vor weg. Dies wird ein längeres Projekt, welches ich versuchen tue bis Ende meiner Schulzeit zu führen. Es werden dennoch andere kleinere Projekte kommen.DER ERSTE SCHULTAG IN KLASSE FÜNF Ich kann mich nicht mehr genau an alle Einzelheiten erinnern, aber er gehört zur Schulzeit dazu. Am 01.09. begann ein weiterer großer Abschnitt im Leben der neuen fünften Klassen. Noch vor allen anderen Schüler der Schule trafen alle ein und wurden von Frau Klingebiel in den Aufenthaltsraum Sek. || gebracht. Nach und nach trafen alle ein. Manche kannten sich, andere nicht und andere standen allein da und kannten niemand. Sowie alle Schüler von den Klassenleitern und deren Vertretern: Frau Seidel mit Frau Niklisch, Frau Weidner mit jemandem dessen Namen ich leider nicht mehr weiß und Frau Speich mit Herr Maurer aufgerufen wurden, gingen die Lehrer mit ihren Klassen in die Klassenzimmer.Ab hier wird nun die meiste Zeit aus der A berichtet, da ich nicht weiß was die anderen Klassen erlebt haben.Nachdem wir im Klassenzimmer, der 114, angekommen sind haben wir unsere Stundenpläne bekommen und anschließend uns die Schulordnung anhören. Als dies dann auch geschafft war wurden Spintspntschlüssel verteilt und die Schule gezeigt. Auf dem Weg durch die Schule sind wir am Spintraum entlang gekommen und mussten schauen ob das mit den Schlüssel und der Höhe passt. Als wir wieder in der 114 waren bekamen wir unsere Bücher und den Atlas. Später so gegen 11 ging es wieder in Aufenthaltsraum Sek. || dort sang der Kinderchor der Schule und ein paar Lieder vor und der Schuldirektor erzählte noch etwas bis wir circa 12:50 zum essen, nach Hause oder zum Bus durften.Ich würde mich sehr freuen wenn es in den Kommentaren etwas mehr zu lesen gibt. Der nächste wird dann von der kennlern Fahrt sein.xenia-tara

3 Kommentare 5.8.17 12:26, kommentieren