Zwei Jahre nach der Entführung

Jetzt folgt eine Fortsetzung zu "Zwei Jahre des Grauens"

2 Jahre nach der Entführung

 

Nach meiner 2-jährigen Entführung kam ich in ärztliche Behandlung. Dank der großen Hilfe meines Freundes, meiner Familie und seiner Familie, merkte man schnell erste Verbesserungen meines Physischen und Psychischen Zustand.   

Nachdem wir geheiratet haben und unser erstes Kind bekamen, zogen wir nach Sydney in Australien in eine Villa, die wir uns dank Ben seinem guten Gehalt als Chefarzt leisten konnten. 

Unser Umzug

 Am 09.Juni 2005 zogen wir nun also nach Sydney. Da es dort sehr strenge Vorschriften gibt, was das Einreiserecht angeht, musste sich Benett zuvor schon einmal um einen Job kümmern und ein Haus kaufen. Drei Monate zuvor waren er und ich schon einmal dort gewesen um das Haus einzurichten, besser gesagt die Villa, mit welcher er mich wirklich sehr überrascht hat, da ich eher mit einem kleinerem Haus gerechnet habe, aber er kommt auch aus einer solchen Villa und fühlt sich daher in dieser sehr wohl.

Es war dann endlich soweit, wir mussten in Brighton, wo wir immer noch wohnten und wir auch oft Hilfe von dem netten Mann bekamen, der während der Entführung mich hin und wieder zu sich nahm und mich einiger maßen „ärztlich“ versorgte, damit es mir besser geht, packen und uns von den Freunden und Verwandten verabschieden. Nun war der 8. Juni und wir mussten zum Flughafen um unseren Flieger zu bekommen. Die meisten Sachen waren bereits in einem extra Flieger nach Sydney geflogen worden. Nach circa 21 Stunden Flugzeit, kamen wir am Flughafen Sydney angekommen. Dort angekommen fuhren wir mit einem Taxi zu unserem neuem Haus. Unsere Sachen kamen dann drei Tage später an, dies war aber nicht so schlimm, da wir die wichtigsten Sachen in unsere Koffer getan haben.

Wir lernen die ersten Australier kennen

Am dritten Tag musste Ben jedoch schon wieder arbeiten gehen, und ich blieb mit unserer gemeinsamen Tochter  Ava erst einmal zuhause, suchte für sie einen Kita Platz und bewarb mich bei verschiedenen Ausbildungsplätzen in der näheren Umgebungen, Doch alle lehnten mich ab, da ich noch nicht einmal einen Hauptschulabschluss besaß, diesen hätte ich indem Jahr meiner Entführung geschrieben.

An einem Abend kam Ben, aus der Klinik, mit Lana und Anton nach Hause, es schien so als würde Anton ein Arbeitskollege sein, da er sich mit ihm die ganze Zeit über die Arbeit unterhielt. Da ich nicht allzu unhöflich herüberkommen wollte, was sehr schwer war, da ich durch Entführung und der vollkommenden Fremde hier sehr eingeschüchtert war. Dennoch bat ich Lana mir beim Essen kochen zu helfen, an diesem Abend gab es ein Typisches Englisches Abendessen, weil Ben dieses so sehr liebte und ich jetzt nicht mit Besuchern gerechnet habe gab es dies auch, natürlich bot ich auch noch Brot mit Butter an, „Wir haben noch nicht allzu viel im Haus“ Entschuldigte ich mich. Sie fanden s nicht schlimm und so verbrachten wir noch einen recht lustigen Abend miteinander.

Das waren nun also die ersten Leute die ich und Ben in Sydney so wirklich kannten. Eigentlich sind wir ja nur nach Australien ausgewandert um noch einmal von ganz vorn anfangen zu können doch es war nicht so, auch hier erlebten wir eine schlimme Zeit.

         

Ich werde erneut entführt 

Bereits 5 Monate nachdem wir nach Sydney geflogen sind wurde uns erneut eine harte Zeit gegeben. Bevor diese kam, bekam ich eine Geschätsanfrage einer Modeagentur. Nach einer kurzen Überlegungszeit sagte ich zu. Ava ging mittlerweile in eine Kita, so dass ich bereits im Oktober anfangen konnte. Den Job mochte ich sehr, er machte mir Spaß und ich lernte viel.

Doch an einem Morgen im November sollte sich mein Leben für die nächsten 2 Wochen wieder vollkommen ändern.

Ich machte mich so wie jeden Morgen 8:00 auf ins Atelier um zu arbeiten, heute kam ich dort allerdings nicht an.

Da meine Arbeitsstelle nicht allzu weit von der Villa entfernt war, ging ich jeden Tag zu ihr. Als ich bei der Hälfte der Strecke ankam, einem Industriegebiet, wurde ich von hinten gepackt und in eine Halle gezogen. Dort bekam ich so wirklich erst mit was hier gerade geschehen ist. Natürlich versuchte ich wieder zu fliehen, aber es brachte wieder einmal nichts, ich musste es über mich ergehen lassen. In der Entführung von Brighton, lernte ich so etwas nicht an mich ran zulassen. Auch bei den Psychologischen Beratungen sagte mein Betreuer dies immer wieder zu mir. Nach einiger Zeit des gefesselt sein in dieser Halle, kam wieder jemand, dieser brachte mir etwas zu essen und zu trinken, lies mich aber nicht aus den Augen. Kurze Zeit später kam der andere auch noch, und lies mich einen Brief an Ben schreiben, mit drei Rätseln, diese sollten ihm helfen mich zu finden.

Lieber Ben,

mir geht es gut, wenn du mich wieder haben willst, musst du die Rätsel unten löst, und mich von der genannten Adresse bis spätestens nächsten Freitag 12:00 Uhr mit 143.084$ abholst, diese musst du dann beim Eingang in den Eimer legen, dieser wird extra für dich dort stehen. KEINE POLIZEI, sonst bin ich tot.

Rätsel: a) 13; 5; 12; 2; 15; 21; 18; 14

b) 15; 3; 5; 14; 23; 1; 25

c) 3579

Kleiner Tipp, du musst es mit dem Alphabet probieren.

  Deine Tara

Diesen Brief sollte ich schreiben, aus Angst, dass sie mir schlimmeres antun, schrieb ich ihn genauso wie sie ihn mir diktierten.

Er kam tatsächlich am Freitag, um mich zu befreien, ohne Polizei, mit Geld und mit Erleichterung mich wieder zu haben. Er fragte mich wo der Typ sei, „Er ist seit vorgestern nicht mehr da gewesen, der andere, war gestern da um mir etwas zu essen und zu trinken zu bringen. Er ist dann aber auch wieder gegangen. Heute war auch noch niemand da.“, sagte ich ihm. „ Geht es dir gut? Kannst du noch laufen?“, fragte er mich weiterhin. „Ja mir geht es gut. Es wäre jedoch nett, wenn du mich etwas stützen könntest beim Laufen“, entgegnete ich ihm. „Natürlich stütze ich dich, ich würde dich sogar tragen, wenn es gar nicht mehr geht, Schatz.“ Dies wollte ich jedoch nicht. Auf dem Weg nach Hause, erzählte er mir alles was in den letzten drei Tagen passiert ist. „Am schlimmsten ist jedoch, dass bei uns eingebrochen worden ist. Dein ganzer teurer Schmuck ist weg“ sagte er nach einer Weile. Ich meinte aber nur, dass es nicht so schlimm sei, das wichtigste sei nur das niemanden etwas geschehen ist. Schließlich ist das auch nur ein Materieller Wert.

Mein Schweigen 

Knappe einen Monat nach der Tat wurden die beiden Männer verhaftet und zu einer Freiheitsstraffe von 2 Jahren verurteilt. Nun dachten Ben und ich, dass wir endlich unsere Ruhe hätten und nicht mehr von Schicksalen immer wieder getroffen werden. Wären es wenigstens gute Schicksalsschläge gewesen, wäre es nicht schlimm, aber es waren halt eben wirklich immer und immer wieder negative Rückschläge. So auch der, der ungefähr sieben Monate nach der zwei wöchigen Entführung in Sydney passiert ist.

Bei der diesigen Tat, die vor circa vier Jahren passiert ist, wurde ich und Lana, sie kenne ich schon durch Ben, von ihrem Freund, von diesem wurde sie während meiner zwei wöchigen Entführung versklavt, mehrfach Vergewaltigt und zum Schweigen gezwungen. Am Anfang hielt ich mich auch noch daran, dass ich nichts sagen sollten, aber nach der dritten Vergewaltigung hielt ich es nicht mehr aus. Ich musste es meinem Freund sagen. Ich konnte es nicht mehr für mich behalten, doch seine Reaktion war alles andere als positiv. Er glaubte mir nicht, er sagte: „Schatz, du bildest dir das nur ein, Anton würde so etwas niemals tun. Also behaupte so etwas nicht.“ „Aber … ich lüge nicht, ich sage die Wahrheit. Wenn du mir nicht glaubst, dann frage doch einfach Lana!“ „ Nein, Schatz höre bitte auf. Diese Diskussion ist jetzt beendet.“ Schlecht gelaunt und Deprimiert ging ich zurück ins Kinderzimmer, um mit Ava zuspielen. Sie spürte dass ihre Mama nicht so gut gelaunt war und versuchte mich zu trösten. Nun musste ich ein wenig lachen und der Ärger mit Ben war schon fast wieder vergessen. Einige Zeit später fing ich an das Abendmahl zuzubereiten. Als ich dann alle zum Essen rief, fragte mich Ben: „Es tut mir Leid Tara, es war nicht so gemeint. Natürlich glaube ich dir. Anton ist letzter Zeit im Klinikum auch immer etwas komisch zu mir und versucht mir immer aus dem Weg zu gehen. Verzeihst du mir bitte?“ „ Ja natürlich, ich gebe zu, ich war auch wirklich sehr zickig. Aber du musst mir versprechen, dass du mir und Lana hilfst.“ „Ich helfe euch wirklich gern. Jetzt gehen wir aber erst einmal zurück und essen. Das besprechen wir dann später. Einverstanden?“ „Ja“

Nachdem Essen besprachen wir es. Ich erzählte ihm, dass Anton morgen in der Mittagspause uns in der ihrem Keller treffen möchte. Und wir kamen so zu dem Entschluss, da Ben zur selben Zeit Mittagspause hat, dass er ihm folgt. Die  Polizei verständigten wir auch.

Am nächsten Tag in der Mittagspause kam Anton. Kurz danach Ben mit zwei Polizisten, die es gerade so noch verhindern konnten, dass es zu einer vierten Vergewaltigung kommt. Anton wurde festgenommen und Lana zog mit bei uns ein. Kurze Zeit danach wurde ich erneut Schwanger und wir bekamen eine weiter Tochter Namens Cheyenne Lauren. Lana wurde Patin von Cheyenne Lauren.

 

 Lasst doch ein paar nette Kommentare und vielleicht Anderungswünsche da

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Schulzeit am G. - E.- Lessing Gymnasium


Hainewalde
 
Die ersten Wochen in Klasse fünf sind geschafft. Die Zeit brachte neue Freunde und Erfahrungen. Viele haben bekanntschafft geschlossen, andere taten es sich schwer den Anschluss zu finden. Doch am Ende gelingt es allen. Um den Einstieg für manche noch etwas leichter zu machen, ging es nach einer kurzen Schulphase auf Klassenfahrt, ein aufregendes Erlebnis für uns alle mit Sicherheit, "fremde" Schüler, ungewohnte Umgebung.
 
Am Montag ging es vormittags zur Bushaltestelle in der Nähe der Schule. Alle Kinder gaben ihr Gepäck ab und setzten sich in den Bus der ihnen zugeteilt wurde. Auf ging es in Richtung Zittau. Einige Kilometer davon entfernt lag das Ziel. Die Aufregung steigt.Was werden wir machen? Wie wird es sein? All diese Fragen plagten sich in so mancher Köpfe. Am Ziel angekommen, wurde das Gepäck in einen kleinen vor Raum gestellt und alle Schüler wurden in den Speisesall geschickt. Dort gab es eine Behlerung sich anzuhören, denn Zeitplan zu bekommen und die Zimmeraufteilung durchzuführen. Nachdem alles geschafft war, wurden die Zimmer bezogen und alles so weit vorbereitet. Anschließend sind einige auf Entdeckungstour auf dem Gelände gegangen und entdeckten viele tolle Spielmöglichkeiten. Die Tiere dort, taten es besonders den Mädchen an. Jeden morgen konnten sie gestreichelt und gefüttert werden. Es wurde spät und alle gingen nun zum essen wieder in den Speisesaal.
Dienstag war in Klassenstationen unterteilt. Die eine Klasse ging wandern, die andere Erkundete den Ort und wieder eine andere blieb in der Herberge um zueinander vertrauen aufzubauen. Die Gruppen wurden Mittwoch und Donnertag dann unter den Klassen getauscht.
Gewandert sind wir den Breiteberg hinauf. Entlang der Felder und kleinen Häuser in dem Ort. Mittags aßen wir in der Gaststätte auf dem Berg und gingen anschließend die andere Seite hinunter, auf dem Weg hinab hörten wir uns noch einige Sagen und Erzählungen aus der Region an. Der Ort wurde durch eine kleine Führung erkundet. An den alten Fachwerkhäusern entlang und dem Wasserschloss. Vetrauen wurde durch viele Spiele aufgebaut. So zum Beispiel durch kleine Reifen, durch diese musste ein Blinder von einem Sehenden hindurch geführt werden. Ein anderes Spiel war, dass die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt wurde und diese Gruppen gegeneinander "malen" sollten. Es sah bei manchen besser aus, bei machen eben nicht. Dies lag adran wahrscheinlich, weil der Stift über Schnürre zu uns Schülern vervunden war und wir uns einigen mussten wo wir langziehen. 
Da war die Klassenfahrt auch schon wieder fast geschafft.  Es wurden Koffergepackt und alle verstauten ihr Gepäck am Freitagmorgen wieder in den Bussen. Auf der Rückfahrt wurde viel geredet und gelacht, dennoch waren alle Schüler wieder froh zuhause bei Mama und Papa zusein.
Der nächste zu der Schulzeit wir der letzte Schultag sein. dann plane ich die Zeit der 6. Klasse zu überspringen oder in einem kurzen zusammenzufassen. Ansonsten geht es dann im übernächsten mit dem Skilager weiter.
Bisdahin, xenia-tara

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